Um den 86. Geburtstag des großen, armenischen Künstlers Minas Avetisyan in Jerewan das Werk „Hier haben wir gelebt“ (1968) präsentieren

Um den 86. Geburtstag des großen, armenischen Künstlers Minas Avetisyan am 20. Juli zu würdigen, wird die Stiftung KulturDialog Armenien in Zusammenarbeit mit dem Museum für Russische Kunst in Jerewan das Werk „Hier haben wir gelebt“ (1968) präsentieren. Das Museum wird dem Publikum das berühmte Werk zu diesem Anlass eine Woche lang (19.-26.07.2015) zugänglich machen, da das Werk sich normalerweise im Depot des Museums befindet. Im vergangenen Jahr war das Werk in der Sonderausstellung „Minas und Narek Avetisyan. Moderne und Avantgarde in Armenien“ im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Landesmuseum Sachsen-Anhalt) in Deutschland zu sehen.

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt und dessen Landesmuseum Stiftung Moritzburg präsentierte KulturDialog Armenien vom 21. Februar bis 4. Mai 2014 die Sonderausstellung „Minas und Narek Avetisyan. Moderne und Avantgarde in Armenien“ in Halle (Saale). Diese Ausstellung ermöglichte es, zwei Künstlergenerationen zum ersten Mal gemeinsam präsentieren. Kontrastierend wurden hier 19 Werke des Vaters, Minas Avetisyan, und des Sohnes, Narek Avetisyan gezeigt. Auf diese Weise war es möglich, einen Einblick in das Werk eines der bedeutendsten Künstler Armeniens, des 20. Jahrhunderts, Minas Avetisyan, zu erlangen. aber auch, sich einer Werkserie Narek Avetisyans anzunähern, der als der wichtigste zeitgenössische Künstler seines Landes in diesem Jahrhunderts gilt.

Der Sohn des Künstler, Narek Avetisyan, wird im Museum für Russische Kunst über seinen Vater und die gemeinsame Ausstellung im vergangenen Jahr in Deutschland sprechen. Er wird den dreisprachigen Ausstellungskatalog vorstellen, der zum grossen Teil das Werk seines Vaters beleuchtet.

Der illustrierte, dreisprachige Ausstellungskatalog (Deutsch,Armenisch, Englisch) bietet dem Leser eine Fülle an Informationen sowie eine gross angelegten Photodokumentation zum Leben und Werk des Künstlers Minas Avetisyan. Der kunsthistorische Beitrag von Prof. Emeritus Dr. Wilhelm Schlink verortet den Künstler und sein Werk in einem internationalen Kontext. Das umfassende und exklusive Interview, das der Künstler Narek Avetisyan der Kunsthistorikerin Marie-Christine Fritsch anlässlich dieser Ausstellung gewährt hat, erlaubt es, die Beziehung zwischen Vater und Sohn besser zu verstehen. Der Leser kann so die künstlerische Entwicklung von Narek Avetisyan nachverfolgen und dessen Position im aktuellen Kunstgeschehen einschätzen. Besonderen Wert wird auf die in der Ausstellung gezeigte „Interfraktal-Serie” gelegt, da das Interview Narek Avetisyans Herangehensweise an dieses primär mathematische Thema vorstellt und erklärt, wie der Künstler dieses einzigartige und vor allem interdisziplinäre Projekt geschaffen hat.

Der aktuelle, dreisprachige Katalog zur Ausstellung „Minas und Narek Avetisyan. Moderne und Avantgarde in Armenien“ in Halle (Saale) 2014 legt den Fokus auf das schöpferische Leben von Minas Avetisyan, um den 85. Jahrestag des Künstler angemessen zu würdigen. Indem sich der Katalog aber auch den Entwicklungen seiner späten Künstlerlaufbahn widmet, ergänzt der Katalog bewusst den vorangegangenen Katalog aus dem Jahre 2009.

Zusätzlich wird eine Dokumentation über die Ausstellung in Deutschland präsentiert werden. Die Öffentlichkeit hat an diesem Tag die Möglichkeit, das berühmte Werk von Minas Avetisyan zu sehen und den Ausstellungskatalog zu erwerben. Dieser wird auch danach im Museum erhältlich sein.

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